1989 war's, als die beiden Junggärtner Louis Hibsch und Andreas
Herbrecht – wir kannten uns von der Berufsschule – mit
wenig Geld, aber viel Idealismus in Anzing im Osten von München
eine kleine Gärtnerei pachteten, um dort auf 3,5 Hektar Freiland
und 1400 qm Gewächshausfläche Gemüse nach den Richtlinien
des Naturland-Verbandes zu produzieren und dieses ab 1990 auch auf
Münchner Wochenmärkten zu verkaufen. Die Gärtnerei
Regenbogen war geboren.
Wir fingen an mit einem kleinen Standl, das aus Stangen und Brettern
zusammen gesteckt wurde und ohne Zweifel den liebenswürdigen
Charme der Improvisation versprühte. 1994 wurde es dann nach
und nach abgelöst durch unser Fiat-Ducato Marktauto, das bis
April 2005 mal mehr, mal weniger treu seine Dienste verrichtete.
1995 stieg Louis aus. Ich führte die Gärtnerei alleine
weiter und gründete zusätzlich, als klar war, dass der
Pachtvertrag nach zehn Jahren nicht mehr verlängert würde,
den Obst- und Gemüsehandel Regenbogen-Express, über den
von nun an sowohl die eigenen Erzeugnisse als auch die Produkte
einer Reihe von Gärtnerkollegen und Bauern aus der Region München,
aber auch überregionale und ausländische Ware verkauft
wurden.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Nach wie vor bieten
wir Ihnen, wo immer verfügbar, regionale Waren an, z.B. Kartoffeln
der Bauern Huber aus Walleshausen und Knauer aus Pastetten, Salate
und eine große Palette an Feingemüsen der Gärtnerei
Obergrashof, sowie unter anderem von den Betrieben Stocker, Waas,
Laurer und Lichtenegger aus Niederbayern. Aber auch Produkte aus
den kleinen Gärtnereien von Werner Schmid aus Glonn, Renate
Polk aus Eschelbach und Norbert Burtesch aus Reitmehring finden
Sie bei uns.
Was Sie dagegen bei uns nicht bekommen werden, sind Waren aus Ländern,
die Minderheiten unterdrücken, Kriege anzetteln oder die Menschenrechte
missachten. Das betrifft derzeit neben Produkten aus USA hauptsächlich
die im Naturkostbereich sonst allseits so beliebte Israel-Ware.
Israel liefert eine Vielzahl von Biowaren, vor allem im Winterhalbjahr,
z.B. bunte Paprika, Avocados, Zitrusfrüchte, Gurken, Auberginen,
aber auch eine große Palette an Küchenkräutern.
Achten Sie mal drauf, manchmal sind die Waren sogar falsch ausgezeichnet.
Wir haben Israel-Ware schon seit 2001 nicht mehr im Sortiment, und
die fast durchwegs positiven Reaktionen unserer Kunden zeigen, dass
wir nicht die einzigen sind, die so denken.
Wir meinen: Gerade Bio-Ware sollte mehr sein, als nur einfach ein
Nahrungsmittel. Bio hatte schon immer auch einen politischen Aspekt,
denn es ging ursprünglich vor allem auch um den Umweltschutz
für alle, und nicht allein um gesündere Lebensmittel für
jeden einzelnen von uns.
Ab April 2005 steht nun der neue OIS'
BIO-Verkaufsanhänger im Dienst, und damit beginnt ein neuer
und — wie wir hoffen — besserer Abschnitt in der Firmengeschichte:
- bessere Warenpräsentation,
- besseres Gesamterscheinungsbild,
- noch mehr Information für Sie als Kunden, seien es Küchentips,
Warenkunde
oder Wissenswertes über Anbau oder Herkunft der Ware.
Denn wer auf den Markt kommt, kann mehr und bessere Einkaufsqualität
erwarten, als im Supermarkt. Testen Sie uns.
Wir freuen uns auf Sie!